Interkulturelle Freundschaft: das beste Beispiel für gelungene Integration.
Interkulturelle Freundschaften – das sind Freundschaften zwischen Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen. Diese Freundschaften gibt es viel häufiger und sie sind viel selbstverständlicher, als manche Leute glauben.
Kultur, das ist die Art und Weise in der Menschen oder Gruppen von Menschen ihrem Leben durch das Miteinander Sinn verleihen. Kulturelle, nationale und religiöse Unterschiede sind meist gar kein Problem, wenn es um Freundschaft geht. Viel seltener als die Freundschaft zwischen einem Christen und einem Moslem oder einem Deutschen und einem Russen ist die Freundschaft zwischen einem Arbeiter und einem Manager. Denn soziale Unterschiede sind schwerer zu überwinden.
Wo immer interkulturelle Freundschaften gelingen, verändern sie die kulturellen Prägungen, indem das Wesentliche und Besondere nebeneinander und miteinander bestehen – das ist angesichts der stetig zunehmenden Globalisierung eine große Chance, denn durch diese Veränderung wachsen unsere Kenntnisse und auch unser Verständnis füreinander wächst.
Jede Freundschaft beruht – wie jede gelungene gesellschaftliche Integration auch – auf einer bestimmten Einstellung und Haltung sich selbst und anderen gegenüber. Diese Einstellungen und Haltungen nehmen wir im Alltag oft ganz selbstverständlich ein. Man kann sie sich aber auch bewusst machen und lernen oder üben – und sie so zu einer tragfähigen Orientierung für den Umgang mit uns selbst und miteinander machen.